AKTIV und VITAL: KW 47/20 – ACHTUNG: Weitere verbreitete Betrugsmaschen

Liebe Seniorinnen und Senioren hier die Fortsetzung unserer Reihe …..

Welche Betrugsmaschen sollten Senior*Innen kennen?

 Betrug am Telefon – Die Telefonmaschen (Teil 2):

  • „Hier spricht Hauptkommissar Schmitt“ (oder Müller oder Klein etc.). Bei diesem Trick „Falsche Polizeibeamte“ geben sich die Betrüger als Polizisten aus und behaupten, gefährliche Einbrecher seien auf dem Weg zu Ihnen. Ob Sie Geld zu Hause haben? Der falsche Polizist verspricht Ihnen, jemanden zu schicken, der Ihr Geld und Ihr Schmuck in Sicherheit bringt.

Was tun? – Keine Angst, es kommt kein Einbrecher! Das ist eine dreiste Lüge! Geben Sie niemandem Geld oder Schmuck, sondern rufen Sie sofort die 110 an.

  • „Herzlichen Glückwunsch, Sie haben gewonnen!“ – Mit Gewinnversprechungen (kann auch per Post oder E-Mail kommen) gaukeln die Betrüger einen Geldgewinn vor (meist um die 40.000 bis 60.000 Euro). Um an den Gewinn heranzukommen, müssen Sie allerdings in Vorkasse treten – für einen Notar, einen Anwalt oder Transportkosten. Diese Kosten sollen Sie per Paypal, Googleplay-Karten oder anderen Gutschein-Karten „bezahlen“. Wenn Sie das tun, ist das Geld weg – und einen Gewinn gibt es nicht.

Was tun? – Bei Gewinnen niemals in Vorkasse gehen – haben Sie überhaupt an einem Gewinnspiel teilgenommen?

  • Man will Ihnen am Telefon ein Produkt aufschwätzen und drängt Sie zu einem „Ja!“ Dann kommt das Produkt, später auch die Rechnungen für den angeblich am Telefon abgeschlossen Vertrag bzw. das Abonnement.

Was tun? – Bei diesen Abo-Fallen widersprechen Sie am besten schriftlich – insbesondere bei Inkasso-Forderungen.

Allgemeine TIPPS:

  • Wenn fremde Personen am Telefon sind und Umfragen oder ähnliches machen wollen, legen Sie am besten sofort auf!
  • Spätestens wenn die Fremden persönliche Fragen stellen und Daten oder Geld von Ihnen wollen, legen Sie sofort auf!
  • Sich niemals drängen lassen und – egal, welche Lügengeschichte Ihnen der oder die Fremde erzählt – geben Sie keiner fremden Person persönliche Daten oder Ihren Besitz!
  • Immer so schnell wie möglich auflegen und die Polizei anrufen – Notruf 110!
Quelle: Zentrale Prävention, Polizeipräsidium Mainz