AKTIV und VITAL: KW 48/20 – Fortsetzung „Vorsicht Betrugsmaschen im Internet“

Liebe Seniorinnen und Senioren hier die Fortsetzung unserer Reihe ….

Welche Betrugsmaschen sollten Senior*Innen kennen?

Betrug per E-Mail – Betrugsmaschen via Internet

  • Emails oder Schreiben von der Staatsanwaltschaft, Gewinnversprechungen, Bankanfragen. Auch hier wird Ihnen gedroht, etwas versprochen oder etwas Dringendes angekündigt. Immer mit dem Ziel: Geld oder persönliche Daten (Name, Anschrift, Geburtsdatum, Personalausweisnummer, Bankzugangsdaten (IBAN- bzw. Kontonummer und TAN!) zu bekommen.
  • Manchmal ist in der E-Mail auch eine Schadsoftware, ein schädliches Programm, das sich als Trojaner auf Ihren PC aufspielt und dann Ihre Daten (z.B. Banking-Daten) ausspäht und für Dritte sichtbar macht.

Was tun? – Emails von Unbekannten ungeöffnet löschen! Sollte es etwas Wichtiges sein, melden sich die Leute wieder. Kommen Geldforderungen mit der Post oder per E-Mail, sprechen Sie erst mit einer Person Ihres Vertrauens oder kommen Sie zur Polizei!

Trickdiebe und Betrüger an der Haustür

  • Der nette Helfer: Fremde tragen für Sie Ihre Einkäufe vor die Haustür – dann ist Ihr Portemonnaie weg.

Was tun? – Legen Sie Ihre Geldbörse nicht zu den Einkäufen, sondern verwahren Sie sie in einer Jackeninnentasche!

  • Der Zettel- oder Glas-Wasser-Trick: Fremde wollen einen Zettel von Ihnen, um einem Nachbarn eine Nachricht zu hinterlassen. Lassen Sie auch niemand herein, wenn er/sie ein Glas Wasser oder auf die Toilette will. Die Trickdiebe wollen in Ihre Wohnung, um nach Geld oder Schmuck zu suchen.

Was tun? – Lassen Sie solche Leute im Hausflur stehen und schließen Sie Ihre Wohnungstür ab, wenn Sie einen Zettel und einen Stift holen! Informieren Sie die Polizei 110.

Quelle: Zentrale Prävention, Polizeipräsidium Mainz