AKTIV + VITAL KW 02/19: Weniger rotes Fleisch essen !

Unser Wochentipp:

Weniger rotes Fleisch essen !

Wer zu viel rotes und verarbeitetes Fleisch isst, dessen Erkrankungsrisiko (z. B. für Schlaganfall, Typ-2-Diabetes) steigt. Den Verzehr von rotem Fleisch zu reduzieren, kann also die Gesundheit verbessern. – Aber dagegen steht die liebe Gewohnheit! Doch Sie müssen ja nicht gleich einen Komplett-Verzicht leisten; auch weniger Fleisch zu essen, ist schon ein Schritt in die richtige Richtung. Hier haben Sie eine Reihe von Möglichkeiten: Fangen Sie damit an, weniger verarbeitetes Fleisch zu essen (wie Schinken, Wurst); dann machen Sie weiter mit dem, was am häufigsten auf den Tisch kommt (vielleicht Schwein oder Rind): Wie wäre es mit kleineren Portionen? Oder Sie tischen es weniger oft auf (vielleicht auch nur noch am Wochenende oder zu besonderen Anlässen)? Natürlich können sie auch statt rotem Fleisch zu Geflügel oder Fisch greifen. Experimentieren Sie ein wenig – das ist gesund und macht Spaß! – Mehr Info: www.bund-naturschutz.de/oekologisch-leben/essen-und-trinken/fleischkonsum-reduzieren.html

Hinterfragt:

„Alles wird schlechter!“ – Wirklich ?

Ob Kindersterblichkeit, Gewalt oder Reichtumsverteilung – einiges hat sich in der Welt positiv geändert, doch viele wollen es nicht wahrhaben. – Wie hat sich, zum Beispiel, die Zahl der Todesopfer von Naturkatastrophen in den letzten 100 Jahren entwickelt? Sie hat sich halbiert. – Vor 200 Jahren waren ca. 90 % der Weltbevölkerung extrem arm, heute etwa 10 %. – 1990 starben über 12 Mio. Kleinkinder weltweit, 2015 weniger als 6 Mio.; ebenfalls 1990 gab es ca. 80 % Analphabeten, heute rund 20 %. – 1875 betrug die Durchschnitts-Lebenserwartung in Deutschland weniger als 40 J.; nun ist sie etwa doppelt so hoch. – Allzu viele Anlässe gibt es also nicht, um die Vergangenheit zu verklären, auch wenn die aktuellen Nachrichten voll von Katastrophen, Terroranschlägen und Morden sind – denn: „Nur schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten!“ Aber natürlich: Grund zur Selbstzufriedenheit haben wir auch nicht!

Die Buchempfehlung:

„Wintersonnenglanz“ von Gabriella Engelmann (Knaur Verlag)

Das warme Licht von Kerzen, der Duft von Tee und Kuchen – Larissa liebt die Herbst- und Wintermonate, obwohl es für sie als Buchhändlerin die arbeitsreichste Zeit ist. Doch in diesem Jahr kann sich die besondere Magie einfach nicht entfalten, denn die Ereignisse überschlagen sich: Larissas Keitumer Buchcafé gerät finanziell in eine Schieflage, ihre Großtante Bea verhält sich auf einmal äußerst merkwürdig, und dann kommt es im „Büchernest“ auch noch zu einem schweren Wasserschaden. Jetzt kann nur noch ein Weihnachts-Wunder helfen.

Auch in der Verbandsgemeindebücherei !

Das Zitat zum Nachdenken:

„Von allen Trostmitteln tut Trostbedürftigen nichts so wohl als die Behauptung, für ihren Fall gebe es keinen Trost. Darin liegt eine solche Auszeichnung, dass sie wieder den Kopf erheben.“ (Friedrich Nietzsche, 1844 -1900)

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