AKTIV + VITAL KW 26/19: Immer mehr Betrüger sind im Internet unterwegs!

Unser Wochentipp:

Immer mehr Betrüger  sind im Internet unterwegs!

Im Internet machen sich immer mehr kriminelle Maschen breit (Stichworte: „Betrugs-Mail“, „Identitätsdiebstahl“). Es geht nicht mehr „nur“ um Viren und Schadprogramme, sondern auch darum, auf betrügerische Weise zu Geld zu kommen. Z. B. wird auf Bestellungen und Rechnungen Bezug genommen und dazu aufgefordert, auf „Links“ (etwa zu einem „Warenkorb“) zu klicken, Anhänge zu öffnen oder bestimmte Angaben (zu persönlichen Daten) zu machen. Die strikte Empfehlung der Verbraucherzentralen: nichts anklicken, wenn Sie den Absender oder die erwähnten Bezüge nicht kennen. Zur Erkennung von Fake-Rechnungen führen drei Fragen: Wer genau ist der Absender? Stimmen die Daten (Adresse, Registernummer, …) der angegebenen Firma? Erinnere ich mich an den angesprochenen Vorgang? – Haben Sie Zweifel, dann antworten Sie auf keinen Fall auf die Mail (dadurch erfährt der Absender nämlich, dass Sie Ihre Adresse aktiv nutzen – häufige Folge: noch mehr Spam- und Betrugsnachrichten). – Mehr Information unter: www.verbraucherzentrale.de.

Hinterfragt:

„Es müsste ein Rezept für richtig leben geben!“ – Wirklich?

Gibt es einen Lebensstil, eine Lebensführung, die sich gleichermaßen für alle empfiehlt? Und wenn nicht, hieße das, jede und jeder müsse einen individuell passenden Weg zu sich selbst finden? Vielleicht liegt die Wahrheit zwischen den Extremen: Anleihen bei Vorbildern sind erlaubt, aber blindes Nachmachen  missachtet eigene Möglichkeiten. Gefordert wäre dann so etwas wie kritisches Anverwandeln von dem, was sich uns bietet. – Was stünde dann am „Ende“? (Gänsefüßchen deswegen, weil uns zwar der Tod ein faktisches Ende setzt, es aber zweifelhaft bleibt, ob ein  Menschenleben je „fertig“ oder „vollendet“ sein kann.) Am „Ende“ eines solchen Prozesses der kreativen Lebensführung stünde dann – so schlägt es Alexander Nehamas vor – zwar ein „Werk in Bearbeitung“, aber doch eines, an das wir uns erinnern wollen, weil es anregt und herausfordert.

Die Buchempfehlung:

AchtNacht“ von Sebastian Fitzek (Droemer Knauer Verlag)

Ein Thriller von dem „Meister des Wahns“! – „Es ist der 8. 8., acht Uhr acht. Sie haben 80 Millionen Feinde. Werden Sie die AchtNacht überleben?“ Stellen Sie sich vor, es gibt eine Todeslotterie. Sie können den Namen eines verhassten Menschen in einen Lostopf werfen. In der „AchtNacht“, am 8. 8. jedes Jahres, wird aus allen Vorschlägen ein Name gezogen. Wer „auserwählt“ wird, ist eine AchtNacht lang geächtet, vogelfrei. Jeder in Deutschland darf ihn straffrei töten – Belohnung: 10 Millionen Euro. Das ist kein Gedankenspiel. Sondern bitterer Ernst: ein massenpsychologisches Experiment lief aus dem Ruder, und Ihr Name wurde gezogen!

Auch in der Verbandsgemeindebücherei!

Das Zitat zum Nachdenken:

„Märchen sind mehr als nur wahr – nicht weil sie uns sagen, dass es Drachen gibt, sondern weil sie uns sagen, dass man Drachen besiegen kann.“ (Gilbert Keith Chesterton, 1874 – 1936)

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