AKTIV + VITAL KW 27/19: Hautkrebs auf dem Vormarsch!

Unser Wochentipp:

Hautkrebs auf dem Vormarsch!

Die meisten Flecken sind harmlos – aber manche vielleicht nicht! Hautkrebs verursacht in Deutschland Kosten in Höhe von fast dreiviertel Milliarden Euro: direkte Kosten betreffen Behandlung, Krankenhausaufenthalt und Nachsorge, indirekte Arbeitsausfälle und Produktivitätsverluste. Individuelle Kosten schließen auch schwerer Messbares ein wie verminderte Lebensqualität durch Narben, körperliche Beschwerden, Angst, Wut, Depression. – Prävention (Sonnenschutz, Früherkennung) kann einerseits Kosten vermeiden, ist aber andererseits nicht umsonst und führt u.U. zur Entdeckung und Behandlung von Fällen, die man nicht hätte behandeln müssen (genaue Zahlen dazu fehlen). Wer gesetzlich versichert, 35 J. und älter ist, hat alle zwei Jahre Anspruch auf Früherkennung (Absuchen der kompletten Haut mit bloßem Auge oder einer einfachen Lupe durch Hautarzt oder speziell ausgebildeten Hausarzt). – Mehr erfährt man durch die „Gesundheitsleitlinie Prävention von Hautkrebs“, als pdf-Datei unter: www.leitlinienprogramm-onkologie.de/patientenleitlinien/hautkrebspraevention/

Hinterfragt:

„Naturgesetze bestimmen, was geschieht!“ – Wirklich?

Heißt das, dass alles Geschehen alternativlos nach Naturgesetzen abläuft? (Siehe Galileis Fallgesetze!) – Doch halt! Gemessen an der gewöhnlichen Realität gelten hier Idealbedingungen wie „freier Fall“ und „Vakuum“; Galileis Gesetze beschreiben nicht, was real, sondern was idealerweise passiert. Hinzu kommt überdies: „beschreiben“ ist nicht „vorschreiben“ („bestimmen“). Naturgesetze beschreiben wiederkehrende (bzw. genauer: als „wiederkehrend“ gedeutete) Beobachtungen gewisser Ereigniszusammenhänge: was x-mal so aufgetreten ist, wird so wohl auch im Fall „x-plus-1“ auftreten. Aber die Physikgeschichte zeigt, dass solche „Naturgesetze“ revidiert werden; Bespiele dafür bieten Quantenmechanik und Einsteins Relativitätstheorie(n). Für Brigitte Falkenburg ist die These naturgesetzlicher Bestimmtheit daher „blanke Glaubensangelegenheit“.

Die Buchempfehlung:

Die Liebe im Ernstfall“ von Daniela Krien (Diogenes-Verlag)

Sie heißen Paula, Judith, Brida, Malika und Jorinde. Sie kennen sich, weil das Schicksal ihre Lebenslinien überkreuzte. Als Kinder und Jugendliche erlebten sie den Fall der Mauer, und wo vorher Grenzen und Beschränkungen waren, ist nun die Freiheit. Doch Freiheit, müssen sie erkennen, ist nur eine andere Form von Zwang: der Zwang zu wählen. Fünf Frauen, die das Leben aus dem Vollen schöpfen. Fünf Frauen, die das Leben beugt, aber keinesfalls bricht. Es geht um große und kleine Katastrophen im Leben dieser miteinander verbundenen Frauen, um Alltag und vor allem um Liebe. Und: Was bedeuten Verrat, Selbstverwirklichung, Muttersein und Kinderlosigkeit?

Auch in der Verbandsgemeindebücherei!

Das Zitat zum Nachdenken:

„Die Natur ist unerbittlich und unveränderlich, und es ist ihr gleichgültig, ob die verborgenen Gründe und Arten ihres Handelns dem Menschen verständlich sind oder nicht.“ (Galileo Galilei, 1564 – 1642)

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