AKTIV + VITAL KW 29/19: Beugen Sie Alzheimer vor!

Unser Wochentipp:

Beugen Sie Alzheimer vor!

Alzheimer ist eine Volkskrankheit: ca. 1,2 Mio. Erkrankte gibt es in Deutschland, Tendenz steigend. Ein wirksames Medikament ist immer noch nicht in Sicht. Kein allzu großes Wunder! Denn ursächlich für die Krankheit ist offenbar ein – ebenfalls noch nicht restlos aufgeklärtes – Zusammenwirken komplexer Faktoren. – Aber es geht voran bei der Vorbeugung von Alzheimer, v. a. durch Änderungen im Lebensstil, also mehr Bewegung, mehr geistige und soziale Aktivitäten, gesündere Ernährung und genügend Schlaf. Bei der Bewegung ist wichtiger als was man macht, es oft genug zu machen (mind. 150 min. / Woche, laut WHO). Eine finnische Studie empfiehlt, weniger Zucker und Fett zu konsumieren. Rauchen und Bluthochdruck sind Risiken: angesagt sind also Verzicht auf Tabak und regelmäßige Kontrollen von Herz und Kreislauf. Schlafen ist u. a. auch eine Zeitphase der Reinigung von abgenutzten Proteinen – sie könnten bei der Entwicklung von Alzheimer mitwirken. – s. Internet:  www.inpactmedia.com/medizin/gesundheit-volkskrankheiten/kampf-gegen-das-vergessen

Hinterfragt:

„Gespräche erwärmen das Herz!“ – Wirklich?

Kennen Sie das? Da ist jemand, der sobald Sie auch mal was sagen möchten, Ihnen sogleich ins Wort fällt: „Das ist noch gar nichts gegen das, was ich mal erlebt habe!“ Und schon sprudeln die Geschichtchen und Meinungen, sehr ausführlich, vom Hundertsten ins Tausendste! An sich ist die Person ja sehr nett, doch ihr Redefluss … unstoppbar! Aber Hand aufs Herz: Könnte es sein, dass auch Sie und ich ab und an dem Irrtum erliegen, etwas erzählen zu wollen, was man zwar selbst als wichtig einschätzt, aber die Zuhörer eher langweilt? Schon Cicero (106 – 43 v. Chr.) meinte, gerade auch Ältere neigten zur Geschwätzigkeit. Ähnlich dachte wohl auch Jonathan Swift (1667 – 1745 n. Chr.);  er empfiehlt uns: „Nicht immer die gleiche Geschichte den gleichen Leuten erzählen.“ Und: „Nicht freigebig mit gutem Rat sein, … es sein denn, man wünsche ihn.“

Die Buchempfehlung:

Ein letzter Sommer in Méjean“ von Cay Rademacher (DuMont Verlag)

Méjean ist ein Fischerdorf an der Côte Bleue. 1984 im Sommer: Claudia und Dorothea, Oliver, Barbara, Rüdiger und Michael haben gerade Abitur gemacht und verleben eine großartige Zeit im Ferienhaus. Bis eines Nachts Michael schwimmen geht und nicht mehr auftaucht. Anderntags findet man seine Leiche: Mord! Doch die Suche nach dem Täter bleibt erfolglos. – Nun – dreißig Jahre später – sind die fünf Überlebenden von einst wieder zusammen in Méjean. Manche haben Karriere gemacht, andere sind gescheitert, aber alle haben einen Brief erhalten, der sie an diesen Ort zurückzwingt. Auch Commissaire Renard aus Marseille ist da, auch er hat Post erhalten. Was verspricht der anonyme Absender? In diesen Sommer, da werden sie endlich Michaels Mörder finden!

… Auch in der Verbandsgemeindebücherei!

Das Zitat zum Nachdenken:

„Der Quatschkopf lebt am Redefluss, der Reiche stirbt am Überfluss.“ (Erhard Horst Bellermann, *1937)

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