AKTIV + VITAL KW 33/19: Gesunde Waldspaziergänge als „Naturpille“!

Unser Wochentipp:

Gesunde Waldspaziergänge als „Naturpille“!

Studien, vor allem aus Japan und Südkorea, legen nahe, dass Waldspaziergänge das Immunsystem stimulieren, dem Selbstbewusstsein helfen, Depressionen lindern und die Krebsabwehr fördern. – Warum? Es gibt mehrere Gründe. So nutzen Pflanzen Terpene, um einander vor blattfressenden Insekten zu warnen. Terpene einzuatmen (wonach sie bis ins Gehirn gelangen), kann offenbar Stresshormone, Blutdruck und Blutzuckerspiegel senken. Aber auch schon der Anblick eines realen Waldes ließ den Stresshormonspiegel im Schnitt um 13,4 % sinken. Schwedische Forscher stellten fest, dass Patienten nach Operationen weniger Schmerzmittel brauchten, wenn vor dem Fenster Grün wuchs. Schon 20 min. Spaziergang im Wald senkt den Kortisolspiegel deutlich (Studie der Uni von Michigan; Kortisol ist ein Stresshormon). Intensivere Touren können die Entwicklung von Abwehrzellen – auch gegen Krebs – fördern (Studie aus Japan; dort gibt es inzwischen Arztrezepte fürs „Waldbaden“). – Mehr Info unter: www.tagesspiegel.de/ wissen/gesunde-natur-wald-auf-rezept/24195912.html

Hinterfragt:

„Es gibt die Welt!“ – Wirklich?

Das Einzige, was es nicht geben kann, ist die Welt selbst; und zwar genau deswegen, weil die Welt  ihrer Definition nach all das ist, was es gibt. – Die Begründung? Angenommen, es gäbe die Welt. Dann gehörte sie zu all dem, was es gibt. Würde nun aber die Welt zu all dem, was es gibt, gehören, dann gäbe es sie neben all dem andern, was es sonst noch so gibt. Wie zum Beispiel Ihr linker Daumen! – Aber halt, halt! Existiert der nun zweimal – erstens in der Welt (all das, was es gibt) und zweitens neben der Welt (Ihr Daumen als etwas, das es sonst noch gibt)? Sicher nicht: Sie haben einen linken Daumen! – Aber die Welt – ist die vielleicht zweimal da? Sicher auch nicht! Alles, was es gibt, ist nur einmal da – also gibt es zwar alles, was es gibt, aber nicht „die“ Welt. – Lesen Sie Markus Gabriel: „Warum es die Welt nicht gibt.“ (2013 im Ullstein Verlag erschienen).

Die Buchempfehlung:

Am Tatort bleibt man ungern liegen“ von Jörg Maurer (S. Fischer Verlag)

Das alte Feuerrad am Holzhaus – ein schöner Fassadenschmuck! Aber jetzt liegt Alina Rusche tot in ihrem Garten, erschlagen vom herabgestürzten Rad. Kommissar Jennerwein ist überzeugt: Das war Mord! – Doch warum musste die Putzfrau sterben? Hatte sie bei ihrer Arbeit Dinge erfahren, die gefährlich waren? Jennerwein ermittelt im idyllischen Kurort, er befragt pikierte Honoratioren und redselige Ladenbesitzer. Als der Direktor der Kur-Bank zugibt, dass Alina für ihn geputzt hat, führt die Spur direkt in den legendär sicheren Schließfachraum. Ruhen hier Geheimnisse, für die sich ein Mord lohnt? Jennerwein ermittelt fieberhaft. Doch der nächste Tatort wartet schon …

Auch in der Verbandsgemeindebücherei!

Das Zitat zum Nachdenken:

„Gebt mir einen festen Punkt, und ich hebe die Welt aus den Angeln.“ (Archimedes, 288 – 212 v. Chr.)

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