AKTIV + VITAL KW 36/19: Der Demografische Wandel geht uns alle an!

Unser Wochentipp:

Der Demografische Wandel geht uns alle an!

Der demografische Wandel erfasst alles und alle – und wir sind in Deutschland schon mittendrin! Das gilt auch für die Pfalz: die Bevölkerung altert, die Lebensläufe werden vielfältiger, und nicht zuletzt: die Zahl der Alleinstehenden wächst. Wo das Netzwerk einer Familie nicht mehr greift, bedarf es anderer Formen sozialer Unterstützung und der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Laut einer von der Landesregierung durchgeführten Umfrage erwarten die Menschen auch, dass Staat und Kommunen diesbezüglich Ressourcen bereitstellen, um für gute Lebensverhältnisse zu sorgen. Unsere Verbandsgemeinde zählt zum ländlichen Raum, und hier sorgt man sich v. a. darum, ob auch in Zukunft Infrastruktur und Versorgung  gut genug sind – Stichworte (u.a.): Gesundheit/Krankheit, Mobilität/Versorgung, Wirtschaft/Arbeit, Kultur/Sport/Freizeit; man will nicht den Anschluss an die städtischen Lebensverhältnisse verlieren. – Wer sich über die Aktivitäten des Landes informieren will, kann auf www.demografie.rlp.de nachschauen. Ach, und übrigens: Sie „dürfen“ auch ihre gewählten Vertreter im politischen Raum ansprechen!

Hinterfragt:

„Nichts schlimmer als der Tod des Partners!“ – Wirklich?

Der Tod des Partners, ob gleichsam natürlich und erwartet oder plötzlich aufgrund von Unfall oder versteckter Krankheit, versetzt dem überlebenden Partner einen schweren Schlag. Für Stressforscher ist dieses Ereignis dasjenige, das uns am meisten belastet. – Wer überlebt, muss einen Weg finden, den Verlust zu verstehen, ja, sogar lernen, ihn als Teil eines sinnvollen Lebens zu begreifen. Der Psychologe Viktor Frankl hat versucht, dabei einem Witwer zu helfen, der sehr trauerte. Er fragte ihn, ob er lieber zuerst gestorben wäre und seine Frau hätte weiterleben sollen. Er müsse allerdings bedenken, dass sich dann seine Frau in genau der gleichen Lage befände wie er jetzt. Der Witwer dachte nach und meinte, dass seine Frau zuerst gestorben wäre, sei doch gut: ihr bliebe erspart, um ihn trauern zu müssen!

Die Buchempfehlung:

Psyche? Hat doch jeder“ von Lena Kuhlmann (Eden Books)

Depressionen, Panikattacken, Essstörungen – psychische Erkrankungen sind uns längst allen ein Begriff. Doch wie entsteht eigentlich ein seelisches Ungleichgewicht? Was ist dann zu tun, und was ist das überhaupt genau – diese Psyche? Psychotherapeutin und Bloggerin Lena Kuhlmann räumt auf charmante Art und Weise mit Vorurteilen über psychische Krankheiten auf und berichtet, wie es in psychiatrischen Einrichtungen heute wirklich aussieht. Neben praktischen Tipps, um die Psyche in Schuss zu halten, gibt sie durch persönliche Anekdoten außerdem einen spannenden Einblick in ihre tägliche Arbeit: Psychotherapeuten können zwar keine Gedanken lesen, aber ihr Job besteht aus weit mehr, als auf einem gemütlichen Sessel zu sitzen und »Mhm« zu murmeln.

Auch in der Verbandsgemeindebücherei!

Das Zitat zum Nachdenken:

„Die Bande der Liebe werden mit dem Tod nicht durchschnitten.“ (Thomas Mann, 1875 – 1955)

, , ,