AKTIV + VITAL KW 37/19: Digitaler Selbstschutz – was ist das?

Unser Wochentipp:

Digitaler Selbstschutz – was ist das?

Digitale Angebote und Geräte bereichern und erleichtern den Alltag in vielfacher Weise, vom Wissensangebot über die Pflege sozialer Kontakte bis hin zur Erledigung von Geschäften. Allerdings sind auch ganz neue Risiken entstanden, und es stellt sich die Frage, wie man sich vor ungewollten und unangenehmen Nebenwirkungen schützt, also „digitalen Selbstschutz“ betreibt. Sich im Netz richtig zu verhalten, heißt, bestimmte Vorkehrungen zu treffen und gewisse Regeln zu beachten. Es geht um zweierlei: Erkennen von Fallen und Gefahren sowie richtiges Reagieren. Wichtig sind (u.a.) regelmäßige Updates, aktuelles Antivirenprogramm, starke Passwörter („123456“ ist ungeeignet! Stark sind 10-15 Zeichen, einschließlich Groß- und Kleinbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen); verschlüsseln Sie Ihre Daten (Festplatten, mobile Medien, Clouds) und E-Mails; löschen Sie regelmäßig Cookies, Such- und Browserverläufe; gehen Sie sicherheitsbewusst, also restriktiv, mit Ihrer Privatsphäre in sozialen Netzwerken um. – Mehr Info gibt es unter: www.sicher-im-Netz.de

Hinterfragt:

„Ich bleibt ich!“ – Wirklich?

Für Hirnforscher ist der Ort, wo sich das  „Ich“ am sichersten finden lässt, das Gehirn. Aber sieht, wer sich ein Hirn oder (z.B. im EEG) seine Signale betrachtet, ein „Ich“? Zwar sind sich die Gehirne eineiiger Zwillinge ähnlicher als die zweieiiger, aber welchen „Programmen“ ihre Hirne folgen, legen nicht nur die Gene fest, sondern auch das Umfeld des „Hirnträgers“ wie die Erfahrungen, die er im Laufe des Lebens sammelt. So gesehen ist das „Ich“ die individuelle Geschichte, die wir uns alle jeweils von uns selbst erzählen. Entscheidend ist darum, was wir als wichtig in Bezug auf uns selbst einschätzen, woran wir uns erinnern und was wir vergessen. Erinnerung, sagt man, beschönigt – und darum könnte unser „Ich-Bild“ zu schön ausfallen. – Eines aber ist klar: das „Ich“ ist kein „Ding“, das irgendwo haust, sondern viel eher ein fortlaufender Entwicklungsprozess.

Die Buchempfehlung:

Mamma Carlotta – Sturmflut“ von Gisa Pauly (Piper Verlag)

Entführung auf Sylt! Lale, die Tochter des Fabrikanten Claussen, wird gekidnappt, und Mamma Carlotta gerät zufällig in die Ermittlungen. Aber der Entführer warnt: Keine Polizei! Nicht leicht für die Schwiegermutter von Hauptkommissar Erik Wolf, kein Wort über den Fall verlauten zu lassen! Nicht einmal mit Tove und Fietje darf sie darüber reden, obwohl die beiden mehr mit der Entführung zu tun haben, als ihnen klar ist. Während Erik damit beschäftigt ist, sich über das merkwürdige Verhalten der Staatsanwältin zu wundern, kommt Mamma Carlotta auf die Spur des Täters. Aber scheinbar zu spät, denn eine Tote wird gefunden. Lale Claussen? Als eine Sturmflut aufzieht und Erik verschwindet, wird es für Carlotta so richtig brenzlig …

Auch in der Verbandsgemeindebücherei!

Das Zitat zum Nachdenken:

„Ich denke, also bin ich.“ (René Descartes, 1596 – 1650)

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