AKTIV + VITAL KW 38/19: Höhere Lebenserwartung durch körperliche Aktivität!

Unser Wochentipp:

Höhere Lebenserwartung durch körperliche Aktivität!

Gesundes Alter heißt: körperliche und geistige Fitness, soziale Kontakte, Kontrolle übers eigene Wohlergehen und gegebenenfalls mit Krankheit und Einschränkung zurechtkommen. Für all das erweist sich ein ausreichendes Maß an körperlicher Aktivität als förderlich – z.B.: wer fitter ist, ist auch mobiler und dadurch fällt ihm dann die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben leichter. Schon ein geringer Anstieg des täglichen Bewegungsumfangs kann die Gesundheit erheblich verbessern. Das ist jüngst wieder bestätigt worden durch eine norwegische Studie, welche Daten von 36.383 Menschen im Alter ab 40 Jahren auswertete. U. a. zeigte sich: körperliche Aktivitäten jeglicher Intensität – z.B. regelmäßige Spaziergänge – können das Leben verlängern. Experten empfehlen 2mal pro Woche mehrteiliges Training (Gleichgewicht, Ausdauer, Kraft). – Mehr Information zum Herunterladen auf der Webseite www.bundesgesundheitsministerium.de – geben Sie dort als Suchwort ein: „Nationale Empfehlungen für Bewegung und Bewegungsförderung“

Hinterfragt:

„Der Tod ist ohne Sinn!“ – Wirklich?

Welchen Sinn hat mein Tod? Für meine Überlegung setze ich hier voraus: (1) mein Tod ist das unumkehrbare, endgültige Ende meiner Existenz, (2) ich kann niemals wissen, was das ist oder wie es ist, nicht zu existieren. Diese Voraussetzungen schließen für mich aus, dass mein Tod – allein für sich genommen, d.h. ohne Bezug auf das Leben, das er beendet – Sinn haben kann; Sinn haben könnte er nur in Bezug auf mein Leben. Da er das Ende des Lebens ist, sollte der Sinn des Todes mit der Endlichkeit des Lebens zu tun haben. – Lebte ich ewig, verfügte also über unendliche Lebensressourcen, welche Gründe gäbe es dann noch, nach „wichtig“ oder „unwichtig“, Werten, Zielen und Sinn zu fragen? Führt daher gerade die Endlichkeit des Lebens zur Sinnfrage? Dann läge der (oder ein?) Sinn des Todes darin, mich zu einem sinnvollen Leben anzuhalten.

Die Buchempfehlung:

Ritter, Räuber und Ruinen“ v. Kai Scharffenberger / Roland Happersberger (Pfälzische Verlags-Anstalt)

Auf jedem Berg eine Burg? Nicht ganz. Doch in der Pfalz und im Nordelsass gibt es eine ganze Menge. Dieses reich bebilderte Buch nimmt über 30 Burgruinen genauer unter die Lupe. So entsteht eine nach Baustilen gegliederte Chronologie des Burgenbaus, von der salischen Turmburg bis zur schlossartigen Anlage der Neuzeit. Mit dieser Geschichte verbinden sich dann Geschichten von berühmten Gefangenen und skandalösen Rittern, von dreisten Grafen und listigen Kurfürsten, von strebsamen Aufsteigern und beherzten Burgherrinnen. Damit bietet dieser kulturhistorische Burgenführer nicht nur fundierte Information, sondern auch spannenden Lesestoff für alle, die Lust haben auf eine Wanderung durch die Burgengeschichte.

Auch in der Verbandsgemeindebücherei!

Das Zitat zum Nachdenken:

„Sterben kann gar nicht so schwer sein – bisher hat es noch jeder geschafft.“ (Norman Mailer, 1923 – 2007)

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