Der KVHS Kurs startet: Letzte Fragen oder Philosophieren heißt sterben lernen

Der Tod hat viele Gesichter: Nicht nur, wie man zu Tode kommt. Nicht nur, was der Tod ist, – absolutes Nichts, ein Traum oder Schlaf, eine andere Art Existenz? Auch das: ob er ein Ereignis ist – Erlöschung des Lebens – oder ein Zustand, was nach dem Ende des Lebens kommt. Manchmal tritt er zur Unzeit ein und manchmal, so heißt es, zur rechten Zeit. Er kann Feind sein, er kann Freund sein – oder etwas, den dem mit Gleichmut, sogar Gleichgültigkeit zu begegnen ist. Und schließlich: was wäre ein Leben ohne Tod? Paradiesisch? Oder bedeutungslos? – Der medizinische Fortschritt führt dazu, dem alten Spruch, der die Gewissheit des Todes mit der Ungewissheit der Stunde seines Eintritts verbindet, zunehmend die Geltung zu nehmen. Immer weniger ist der Tod ein Widerfahrnis und immer häufiger etwas Gestaltbares, über dessen Zeitpunkt entschieden wird. Und auch das ist eine “Frucht” des Fortschritts: es wird immer schwieriger zu bestimmen, wo genau die Grenze zwischen Leben und Tod verläuft.

Maximal 8 Teilnehmer

Thema: Letzte Fragen oder Philosophieren heißt sterben lernen

  • Kurs-Nr. 21-228001E
  • Termine: Mi. 13.10.2021 bis 10.11.2021 ab 17:00 Uhr bis 18:30 Uhr
  • Dauer: 5x
  • Ort/Raum: Gewölbekeller im Rathaus Eisenberg
  • Kosten: Teilnehmer Staffelung Personen + Gebühr: 5-6 Personen 57,00 €;  ab 7 Personen 41,00 €
  • Referent/in: Hansreiner Bosbach

Direkt zur Anmeldung: https://www.kvhs-donnersbergkreis.de/kurssuche/kurs/Letzte-Fragen-oder-Philosophieren-heisst-sterben-lernen/21-218001E#inhalt

 

Autor: Marie-Luise Selzer

Projektkoordination - Digitale Dörfer; Chefredakteur www.eisenberg-aktuell.de