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Die Geschichte von Zakayo: Tanztheater aus Undugu

Der Verein Partnerschaft Eine Welt und die IGS Eisenberg  erwarten im Oktober diesen Jahres  wieder eine Gruppe der KinderKulturKarawane  – dieses Mal ist es die Sosolya Undugu Dance Academy (SUDA) aus Uganda.

 

Die Sosolya Undugu Dance Academy (SUDA) wurde von jungen Künstler*innen am Rande der Slums von Kampala, der ugandischen Hauptstadt, gegründet. Heute unterrichten bei SUDA professionelle Künstler*innen mehr als 300 junge Talente in traditioneller afrikanischer Musik, Tanz und Schauspiel. Für Kinder, die in den Slums leben, organisiert SUDA darüber hinaus Bildungs- und Freizeitangebote.

Mit ihren künstlerischen Angeboten möchte SUDA Respekt und Verständnis zwischen den verschiedenen Kulturen fördern, traditionelle Kulturtechniken bewahren und Menschen- bzw. Kinderrechte fördern. „Wer tanzt, vergisst die Gewalt und die Kriege um sich herum und erkennt das Leben selbst“, sagt einer der SUDA-Mitgründer.

Die Show 2019: Die Geschichte von Zakayo

2019 befassen sie sich wieder mit den Thema Klimawandel, Umwelt und Gerechtigkeit sowie weiteren gesellschaftlichen Fragen. In ihrem diesjährigen Bühnenprogramm erzählen sie mit Theater, Musik und Tanz „Die Geschichte von Zakayo“. Sie entstand in Zusammenarbeit mit dem bekannten ugandischen Bühnenautor und Gesellschaftskritiker Alex Mukulu.

Zakayo war ein in Uganda sehr beliebter Schimpanse:  er starb im April 2018 im Alter von 54 Jahren im Uganda Wildlife Education Center und war der weltweit älteste in Gefangenschaft lebende Schimpanse.

Das Bühnenstück erzählt von der Zerstörung des Regenwalds, in dem Zakayo als junger Schimpanse lebte. Sein Wald wird gerodet, damit eine neue Kakaoplantage entstehen. Vor dieser neuen „Schokoladenkultur“ muss Zakayo weichen. Er wird gefangen genommen und in einen Käfig im Zoo gesperrt. Ein Journalist ist von Zakayos Schicksal berührt und beschließt, den Affen zu befreien. Er sammelt Gelder, um den Wald wieder aufzuforsten, doch leider stirbt Zakayo, bevor der versprochene Wald realisiert werden kann. Aber die Nachkommen von Zakayo können den versprochenen Wald erreichen: Sie halten ihn für einen Helden, ein Opfer menschlicher Aktivitäten, die seinen Tod verursachten. Die Schimpansen genießen nun den neu angepflanzten Wald und die Menschheit verspricht, in diesen Wald nie mehr einzugreifen: Das bedeutet Freiheit und Gesundheit für die Nachkommen von Zakayo.

„Wenn wir zu Klimagerechtigkeit arbeiten wollen, dann müssen wir (wieder) lernen, unsere Natur zu kennen und zu schätzen,“ war die Überlegung der jungen Künstler*innen von Sosolya. Sie machten sich auf zum „Kibale National Park“ und dem „Bwindi Impenetrable National Park Uganda“ (UNESCO World Heritage), wo die letzten freien Berggorillas leben. Ihre Reiseerlebnisse verarbeiten sie in ihrem Theaterstück.

Details

Datum:
17. Oktober
Zeit:
19:00
Eintritt:
frei

Veranstaltungsort

Jahnhalle
Friedrich-Ebert-Straße 11
Eisenberg, Rheinland-Pfalz 67304 Deutschland