„Platz der Kinderrechte“ in Eisenberg eingeweiht

Das ist ein starkes Signal für die Kinder im Donnersbergkreis: Landesverband und Kreisverband des Kinderschutzbundes weihen gemeinsam mit Stadt, Verbandsgemeinde und Landkreis in Eisenberg einen „Platz der Kinderrechte“ ein. Es ist der fünfte in Rheinland-Pfalz und der erste in der Pfalz – Grund genug für Familienministerin Anne Spiegel, bei der Einweihung dabei zu sein.

Höhr-Grenzhausen (Westerwald), Mainz, Bad Kreuznach, Nierstein – jetzt Eisenberg. Am Donnerstag, 24. September, wird hier in der Eisbachaue das offizielle Schild enthüllt, und der schöne „Leuchtturm der Kinderrechte“, ein buntes Spielgerät aus überdimensionalen Mikado-Stäben, von den Kindern in Betrieb genommen.

Mit dabei sind neben der Ministerin auch Stadtbürgermeister Peter Funck,
der 1. Beigeordnete der VG Eisenberg, Reinhard Wohnsiedler sowie ein Vertreter des Landkreises Donnersberg. Für den Kinderschutzbund sprechen der Landesvorsitzende Christian Zainhofer und die Vorsitzende des Kreisverbandes, Denise Seeger.

Höhepunkt der Feier ist – neben der Enthüllung des Schildes – die Übergabe des Staffelholzes der Kinderrechte-Orte, auf dem u.a. auch Hamburg, Bremen, Neuss verzeichnet sind. Eine Delegation aus Nierstein bringt es nach Eisenberg, und von dort reist es schon bald wieder weiter, denn zwei Tage später weiht Kaiserslautern seinen „Platz der Kinderrechte“ ein.

Den Kinderrechten ist ein Übereinkommen der Vereinten Nationen gewidmet, dem mehr Staaten beigetreten sind als allen anderen UN-Konventionen. Sie gelten in Deutschland als Bundesgesetz und sollen Teil des Grundgesetzes werden. Die Kinderrechte-Plätze gehen auf eine Initiative des Kinderschutzbundes Rheinland-Pfalz zurück. Sie machen überall deutlich: Hier in der Region, wo Gesetze und Vorschriften ganz unmittelbar wirken, spürbar und erlebbar sind, respektieren wir die Rechte der Kinder.